Warum Ihnen Level 3-Daten mehr Kontrolle und Transparenz bieten?
Finance- und Procurement-Teams investieren viel Zeit in Kostenkontrolle, Lieferantenmanagement und Compliance. In vielen Unternehmen fehlt dabei jedoch eine zentrale Grundlage für fundierte Entscheidungen: detaillierte und konsistente Zahlungsdaten.
Denn häufig enden Zahlungsinformationen dort, wo sie eigentlich erst relevant werden. Genau hier setzen Level-3-Daten an. Sie liefern mehr Kontext als klassische Transaktionsdaten und schaffen Transparenz, Effizienz und Kontrolle im Corporate Payment.
Was sind Level-3-Daten?
Kartenzahlungsdaten lassen sich in unterschiedliche Stufen einteilen, die sich im Umfang und in der Detailtiefe der enthaltenen Informationen unterscheiden.
Level-1-Daten enthalten Basisangaben wie Händlername, Transaktionsbetrag und Datum.
Sie eignen sich für einfache Übersichten, sind für ein strukturiertes Ausgabenmanagement jedoch nur eingeschränkt nutzbar.
Level-2-Daten ergänzen unter anderem Steuerinformationen, Kundennummern oder Händlerkategorien. Das erleichtert die buchhalterische Zuordnung, bietet jedoch noch keine vollständige Transparenz für komplexe Corporate-Payment-Prozesse.
Level-3-Daten liefern vollständig aufgeschlüsselte Transaktionsinformationen, darunter:
- Artikel- oder Leistungsbeschreibungen
- Mengen und Einzelpreise
- Versandkosten
- Zoll- und Steueraufschlüsselungen
- Produkt- oder Servicecodes
- zusätzliche, vom Händler bereitgestellte Informationen
Diese Detailtiefe ist besonders für Unternehmen relevant, die Wert auf Transparenz, Datenqualität und klar definierte Prozesse legen – etwa in beschaffungsintensiven oder reisestarken Organisationen.
Bildlich gesprochen ist der Unterschied zwischen Level-1 und Level-3-Daten der Schritt von einem einfachen Kassenbon zu einem vollständig aufgeschlüsselten Report – digital verfügbar, automatisiert und in großem Maßstab nutzbar.
Welchen Mehrwert bieten Level-3-Daten?
Level-3-Daten ermöglichen Finance- und Procurement-Teams belastbare Entscheidungsgrundlagen. Gleichzeitig lassen sich Corporate-Payment-Prozesse gezielt optimieren.
Effizienteres Ausgabenmanagement
Positionsdaten werden automatisch erfasst. Der manuelle Erfassungsaufwand sinkt, Fehlerquoten reduzieren sich, und Abrechnungs- sowie Reporting-Prozesse lassen sich effizienter gestalten.
Präzisere Abstimmung
Detaillierte Transaktionsinformationen erleichtern den Datenabgleich – die Zuordnung von Zahlungen zu Rechnungen oder Buchungen. Das reduziert Rückfragen und beschleunigt Monats-und Jahresabschlüsse.
Bessere Spend-Analyse
Granulare Einblicke auf Artikel- oder Leistungsebene machen Ausgabenmuster sichtbar. Procurement-Teams können gezielter analysieren und Einsparpotenziale identifizieren.
Mehr Compliance und Kontrolle
Interne Richtlinien und regulatorische Anforderungen lassen sich gezielter und weitgehend automatisiert überwachen. Auffälligkeiten werden frühzeitig erkannt.
So lassen sich Level-3-Daten im Corporate Payment nutzen
Entscheidend ist nicht nur der Zugriff auf Level-3-Daten, sondern ihre Integration in bestehende Systeme.
Über das UATP-Netzwerk stellt der AirPlus Company Account neben detaillierten Ticketinformationen auch Level-3-Daten bereit. Diese lassen sich direkt an nachgelagerte Systeme übergeben, zum Beispiel an:
- Expense-Management-Lösungen
- ERP-Systeme
- weitere Drittanbieter-Software
So stehen die Daten genau dort zur Verfügung, wo sie echten Mehrwert schaffen: in Auswertungen, Abstimmungen und Analysen.
Level-3-Daten machen Corporate Payments transparenter und besser steuerbar.
Sie helfen Unternehmen, Zahlungsprozesse nicht nur abzuwickeln, sondern gezielt für fundierte Entscheidungen in Finance, Procurement und Travel Management zu nutzen.