Zuhause auf Zeit

Veröffentlicht am 2. Dezember 2019

Temporäre Wohnraumkonzepte liegen im Trend – auch im Business Travel. Anett Gregorius, Gründerin und Inhaberin von Apartmentservice, über die Vorzüge ihres Business-Angebots im Zusammenspiel mit AirPlus.

 

Frau Gregorius, bereits 2001 gründeten Sie mit Apartmentservice die erste unabhängige Vermittlungsagentur für Serviced Apartments in Deutschland – heute vermitteln Sie Unterkünfte in mehr als 120 Destinationen weltweit. Welche Vorteile bietet Ihr Konzept, insbesondere die Firmenportallösung?

Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir alles aus einer Hand bieten: Beratung, Recherche, Angebot und Buchung – persönlich, professionell und unkompliziert! Firmenkunden wünschen sich außerdem Langzeitbuchungen von Serviced Apartments, die genauso einfach sind wie Hotelbuchungen. Wir haben die Technologie dafür geschaffen. Über uns können mit verschiedenen Ratenstrukturen verfügbare Kurz-, Mittel- und Langzeitaufenthalte von mehreren Monaten online gebucht werden. In Abhängigkeit von der Aufenthaltsdauer erfolgt dabei eine automatische Anpassung der Raten. Zusätzliche Leistungen können taggenau oder auf Monatsbasis hinzugebucht werden. Mit der Firmenportallösung bieten wir den jeweiligen Unternehmen auf ihre Reiserichtlinien zugeschnittene Angebote.

 

Sie managen den kompletten Buchungsprozess für Ihre Firmenkunden – wie trägt Ihre langjährige Zusammenarbeit mit AirPlus dazu bei?

Wir sind überzeugt von der Bezahllösung, die AirPlus bietet – daher engagieren wir uns seit 2013, sie auch im Serviced-Apartment-Segment zu etablieren. Denn nicht nur für unsere Häuser ergeben sich zum Beispiel durch die wegfallende Bonitätsprüfung oder einfachere Buchhaltungsprozesse Vorteile; auch der Buchende kann wie gewohnt zentral über den AirPlus Company Account abrechnen. Dadurch konnten wir uns einen neuen Kundenkreis erschließen.

 

Wie ist der AirPlus Company Account konkret eingebunden und welche Möglichkeiten bieten Sie damit Geschäftsreisenden und Travel Managern?

Die AirPlus-Bezahllösung wird bereits bei der Hausbeschreibung auf unserem Portal als Zahlungsmöglichkeit aufgeführt. Gleichzeitig fragen wir schon bei der Buchungsanfrage aktiv beim Kunden nach, ob die Zahlung mit AirPlus gewünscht wird. Bei einigen Firmenportallösungen ist der Filter so gewählt, dass nur Häuser, in denen man mit AirPlus zahlen kann, von den Mitarbeitern gebucht werden können. Als zentrales Abrechnungskonto ermöglicht der AirPlus Company Account Travel Managern etwa eine effiziente Abwicklung aller Reisebuchungen und -ausgaben. Überdies erleichtert das detaillierte Reporting die Budgetsteuerung. Reisenden bleiben Vorauszahlungen sowie das Sammeln von Einzelbelegen erspart.

 

Wie gewährleisten Sie dabei die Datensicherheit sowie die Berücksichtigung firmeninterner Reiserichtlinien?

Dank der hohen Datentransparenz – inklusive der Möglichkeit, unternehmensspezifische Zusatzdaten zu hinterlegen – können Firmenkunden jegliche Geschäftsreisekosten einfach zuordnen und somit einsehen, ob alle Buchungen und Abrechnungen „compliant“ erfolgen. Wie bei allen personenbezogenen Daten behandeln wir auch die in Zusammenhang mit AirPlus übermittelten Informationen gemäß den Vorgaben der DSGVO.

 

 2018 wurden in Deutschland 36.600 Serviced Apartments verzeichnet; Ihre Prognose für 2030 liegt bei 100.000: Inwiefern betrifft dies die Geschäftsreisewelt?

Das Wachstum ist sogar noch rasanter. Wir konnten die Prognose gerade dahingehend ändern, dass die 100.000-Einheiten-Marke bereits 2026 geknackt sein wird. Das Angebot für Geschäftsreisende wird also größer und differenzierter, gleichzeitig steigen die Akzeptanz und das Interesse an Serviced Apartments bei dieser Zielgruppe. Sie zieht diese Übernachtungsform zunehmend privaten Angeboten, aber auch klassischen Hotels vor. Dadurch wird auch AirPlus eine noch größere Bedeutung zukommen.

Themen:
Interview, DE, AT, CH, Company Account

AirPlus DACH

Verfasst von AirPlus DACH